Präsident der Schweizer Spielbankenkommission verprügelt

[16.03.2010]

Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist in der Schweiz sehr machtvoll, die Kommission ist direkt dem Schweizer Bundesrat unterstellt. Die Anklagen der Kommission enden allerdings immer wieder in einem Fiasko. Der Bezirksgerichtpräsident Peter Rüegg bemängelte erst vor kurzem dass die Kommission es nicht fertig brächte eine anständige Untersuchung zu führen.

Jetzt kam ein weiterer Fall hinzu. Martin Müller (53) ist Besitzer einer Spielbank und Spielautomatenbetreiber, er hat Anfang des Jahres dem ESBK-Präsident Benno Schneider (67) die Nase blutig geschlagen.

Der Hintergrund des furiosen Auftritt der beiden Männer ist dass die ESBK Müller beschuldigte in zwei Spielsalons hätte er gegen das Gesetz verstoßen. Schneiders ESBK machte im September 2000 Müllers Firmen dicht, 17 Angestellte verloren ihre Jobs. Seither ist ein Rechtsstreit im Gang, der jetzt bereits 10 Jahre dauerte und schon 58 Bundesordner füllt.

2007 wollte der zermürbte Müller den ESBK-Präsidenten vor dessen Haus zur Rede stellen. Herr Schneider fand dies wohl nicht so toll und die Dinge eskalierten.

Quelle: blick.ch

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